Druckversion

Bedeutung der Homöopathie

Autor: Redaktion
Qualitätssicherung: Dr. Nikola Schmidt
Stand: 25.11.2009
Homöopathische Kügelchen
©iStockphoto.com/icefront

Der zentrale Therapieansatz der Homöopathie heißt: Similia similibus curentur. Das ist lateinisch und bedeutet: Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

Konkret heißt das, ein Arzneimittel, das beim Gesunden bestimmte Reaktionen hervorrufen kann, heilt dieselben Symptome beim Kranken.

Wirkungsweise

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Das homöopathische Mittel löst einen Reiz im Körper aus, auf den der Organismus reagieren muss. Daraus folgt eine Aktivierung, Beschleunigung und Optimierung der Regulationsmechanismen. Jene Reaktion erfolgt auch, wenn die Regulationsmechanismen vorher durch eine Krankheit in ihrer Effizienz beeinträchtigt wurden.

Das homöopathische Mittel ist demnach auf ein reaktionsfähiges biologisches System angewiesen. Das Homöopathikum wirkt also nur indirekt, indem es die Regelkreise des Körpers aktiviert.

Um bei verschiedenen Symptomen die passende Diagnose zu stellen und mit dem richtigen Homöopathikum behandeln zu können, muss der Homöopath den Patienten in seiner gesamten Person erfassen. Nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische und geistige Ebene des Patienten spielen dabei eine Rolle.

Verdünnung

Die homöopathischen Arzneimittel werden aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien gewonnen. Vor Gabe des Mittels wird dieses um das Vielfache in Alkohol verdünnt.

 
  • Twitter
  • Facebook
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • Google Bookmarks
  • Mister Wong
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg
Relevante Behandlungsmethoden Phytopharmaka, Naturheilverfahren
 
Frage stellen  | Sie haben eine Frage?
 

Haben Sie eine Frage zum Thema Gesundheit?

Gesundheitsfragen zum Thema