Kindererziehung

  • Autor: Alexander Störmer
  • Qualitätssicherung: Dr. N. Schmidt
  • Überarbeitet: 27.07.2010
  • Artikel: 08.09.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt
Mutter schreit Ihre Tochter durch ein Megaphon an

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Bücher und Experten legen unzählige Tipps für die richtige Kindererziehung vor. Und so tun es auch Eltern, Freunde oder Verwandte. Wichtig und richtig ist hier eindeutig beides.

Letztendlich macht es immer die richtige Mischung. Denn: Jedes Kind ist einzigartig, es braucht einen ganz eigenen Weg ins Leben. Jegliche Tipps sollten individuell genutzt werden, um das Kind auf diesem bestmöglich zu begleiten.

Aller Kindererziehungsanfang ist schwer

Die Frage der Erziehung fängt oft schon vor der Geburt an. Und auch hier sollte der richtige Zeitpunkt gewählt sein. Das perfekte Alter gibt es jedoch ebenso wenig, wie den einzig richtigen Erziehungsplan:

Junge Eltern sind physisch belastbarer als ältere Eltern. Jedoch verfügen diese um einen größeren, wertvollen Schatz an Lebenserfahrungen.

Allerdings sollte man bedenken, ob man über die Reife, die nötige Verantwortung und auch über die finanziellen Mittel verfügt, einen jungen Menschen zu einem selbstständigen Erwachsenen aufzuziehen.

Schwächen stärken und Stärken prägen

Die wichtigsten Jahre im Leben eines Menschen sind die ersten fünf Lebensjahre. Hier prägen sich die Schwächen und Stärken des Kindes.

Das Kind lässt sich nicht zu einem anderen Menschen erziehen. Der Mensch und die Möglichkeiten im Kind sollten erkannt werden. Dann kann ihm geholfen werden, diese selber zu erarbeiten.

Aus einem kreativen Kopf lässt sich auch auf Biegen und Brechen kein kleiner Handwerker machen. In diesem Fall sollte lieber das Kreative gefördert werden und auf spielerische Art das Handwerkliche damit verbunden werden.

Grenzen in der Kindererziehung setzen

Auch in der Erziehung sind Grenzen ein Muss. Nur so können Kinder lernen, mit diesen umzugehen. Immerhin werden sie ein Leben lang von diesen begleitet: Im Berufsleben und im Alltag. Entsprechende Regeln des Alltags können die Eltern dem Kind zum Teil selber vermitteln.

Diese Dinge lernt es jedoch auch durch andere; seien es Geschwister oder Freunde. Der Kontakt zu anderen Menschen sollte also immer gefördert werden, um soziale Kompetenz zu vermitteln.

Nichts desto trotz werden Kinder immer wieder versuchen, gesetzte Regeln zu brechen. Eltern sollten das möglichst locker sehen. Das Kind ertastet hierbei vorsichtig die große Frage des „Wie weit kann ich gehen?“. Es soll deutlich, aber keinesfalls gewaltsam, erkennen, wenn es seine Grenzen überschreitet. Das wird es den Eltern danken: Indem es dadurch wertvolle Erfahrungen sammelt.

Belastungsprobe Pubertät

Die Hormone spielen verrückt, Trotz und Streit gehören zur Tagesordnung: Eltern sollten in der Zeit der Pubertät Verständnis zeigen. Das Kind wird erwachsen; und dies ist anstrengend und schwer. Natürlich lassen sich die Probleme des Kindes nicht immer nachvollziehen.

Es sollte dennoch in schwierigen Phasen und bei allen Fragen und Problemen ernst genommen werden. Bei Streitigkeiten kann gemeinsam ein Kompromiss gefunden werden. Eltern können versuchen, im Kind schon den Erwachsenen zu erkennen, der noch in ihm schlummert, der aber langsam auszubrechen versucht; auch wenn die Antwort auf die gestellte Frage dennoch „Nein“ lauten wird …

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