Massagen
Die Massage ist eine Streicheleinheit für Körper und Seele. Bereits um 3000 vor Christus wussten die Chinesen von der heilenden Wirkung der Massage, die ein systematisches Streichen, Kneten und Klopfen der Muskeln beinhaltet. Der Vorgang des Massierens ist eine fast instinktive Handlung, wenn ein Muskel verletzt oder verspannt ist. Dann reibt man oft unbewusst, um den Schmerz zu lindern. Massagetechniken haben diese Erkenntnis perfektioniert.
Die Massage lindert Schmerzen, die auf Verspannungen basieren und beugt Verletzungen der Muskulatur vor. Massage entspannt nicht nur den Körper, auch der Geist erholt sich unter den knetenden Griffen. Die Stimmung hebt sich und Stress wird abgebaut. Der Druck auf die Haut stimuliert die dortigen Nervenenden und löst durch seine rhythmischen Bewegungen Impulse aus, die zum Gehirn und wieder zurück in den Muskel gesendet werden. Darüber hinaus wird das Hormon Oxytocin freigesetzt. Man nimmt an, dass Oxytocin Schmerzen lindert, Stress und Verspannungen abbaut, Ängste nimmt und das Immunsystem stärkt.
Massagen unterstützen den Abtransport von Milchsäure (Verursacher des Muskelkaters) aus dem ermüdeten Muskel. Der Lymphstrom wird durch die Massage angeregt, Stoffwechselprodukte aus dem Gewebe in die Blutbahn zu leiten. Dies verhindert Schwellungen im Gewebe und in den Gelenken. Durch die Massage werden die in der Haut befindlichen Blutkapillaren angeregt. Die Durchblutung wird verstärkt. Der Massierte fühlt sich warm und munter.
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