Bachblütentherapie

  • Autor: 
  • Qualitätssicherung: Dr. Nikola Schmidt
  • Überarbeitet: 01.11.2010
  • Artikel: 08.10.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt
Blütentherapie nach Dr. Edward Bach

©iStockphoto.com/ALEAIMAGE

Anzeigen

Die Bach- Blütentherapie wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts vom englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt und gehört zu den alternativen Heilmethoden. Der Begründer der Bach- Blütentherapie lebte von 1886 bis 1936 in England. Bekannt wurde er durch seine Forschungsergebnisse in der Bakteriologie.

Bei der Bach- Blütentherapie geht man davon aus, dass jede Krankheit das Resultat einer seelischen Gleichgewichtsstörung ist. Dieses äußert sich in einem veränderten Verhaltensmuster, wie mangelndes Zielbewusstsein oder unangebrachtes Schuldgefühl.

Dr. Bach definierte anfänglich zwölf Seelenzustände, wie Kummer oder Ärger. Parallel dazu entwickelte er verschiedene Blütenessenzen aus Blüten und Pflanzen. Die Essenzen ordnete er dann den jeweiligen Seelenzuständen zu. Die Essenzen sollen laut Bach harmonisierend auf den aus dem Gleichgewicht gebrachten Seelenzustand wirken.

Später erweiterte er seine Theorie auf 38 disharmonische Seelenzustände. Diese können laut Bach zum Krankheitsauslöser werden bzw. die Krankheitsheilung negativ beeinflussen.

Herstellung der Essenzen

Die für die Bach- Blütentherapie benötigten Blüten und Pflanzen werden bis heute an den von Bach definierten Orten gesammelt. Sie werden in Wasser gelegt. Laut Bach übertragen hierbei die Pflanzen ihre Schwingungen als Heilungsenergie auf das Wasser. Anschließend wird die „Urtinktur“ stark verdünnt, in Flaschen gefüllt und ergibt somit die Bach- Blütentropfen.

Wirkung der Bach- Blütentropfen

Die Bach- Blütentherapie versteht sich als eine seelische Regulations- und Umstimmungstherapie. Sie soll zur Reharmonisierung der disharmonischen Seelenzustände und zur Reaktivierung der Selbstheilungskräfte führen. So soll sie zum Beispiel als Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten Erfolge bringen.

Da es bisher keine nachprüfbaren Wirkmechanismen oder Studien zur Bachblütentherapie gibt, gilt sie als Placebo-Therapie. Anhänger der Bach- Blütentherapie sind jedoch der Meinung dass der Heileffekt der Blüten über den normalen Placebo-Effekt hinausgehe.

Anwendung der Bach- Blütentropfen

Bach- Blütentropfen werden meist bei psychosomatischen Beschwerden, bei chronischen Erkrankungen oder seelischen Ausnahmezuständen eingesetzt.

Notfalltropfen (Rescuetropfen)

Die Notfalltropfen, auch Rescue Remedy oder Rescuetropfen genannt, sind eine besondere Mischung aus fünf Bach- Blüten. Die Anwendung ist bei akuten Krisen oder Notfällen (Verletzungen aller Art, nach einer Operation, Familienstreit usw.) geeignet.

Nebenwirkungen

Da die Ursprungstinktur der Bach- Blüten, ähnlich wie in der Homöopathie, stark verdünnt wird, ist keine Nebenwirkung bekannt. Trockene Alkoholiker sollten jedoch auf die Einnahme der Bach- Blütentropfen verzichten, da dem Wasser ein großer Anteil von Alkohol als Konservierungsmittel beigefügt wird. Auch bei einem vorhandenen Leberleiden sollte vorher ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Relevante Symptome seelische Gleichgewichtsstörungen

Gesundheitsfragen zum Thema

Stellen Sie hier Ihre individuelle Gesundheitsfrage