Kosmetische Fußpflege

  • Autor: 
  • Qualitätssicherung: Dr. Nikola Schmidt
  • Überarbeitet: 18.05.2010
  • Artikel: 11.09.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt
Gepflegte Füße

©iStockphoto.com/matka_Wariatka

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Trotz der enormen Arbeit, die die Füße leisten (Tragen des menschlichen Körpers, Tragen unbequemer Schuhe), wird ihnen relative wenig Beachtung und Pflege geschenkt. Im Winter sind sie gut versteckt, im Sommer werden ungepflegte Füße jedoch sichtbar. Durch eine gründliche Fußpflege kann das vermieden werden.

Die Fußpflege wird auch als Pediküre oder kosmetische Fußpflege bezeichnet. Dabei geht es um das Kürzen der Zehennägel, um die Entfernung von Hornhaut und um das Auftragen von Nagellack nach Wunsch. Nicht zu verwechseln ist die Pediküre mit der medizinischen Fußpflege.

Medizinische Fußpflege

Die medizinische Fußpflege oder Podologie dient der Erhaltung, Vorbeugung und der Behandlung von gesunden oder bereits geschädigten Füßen. In der Podologie werden Hühneraugen, starke Hornhaut, Druckstellen, Pilzinfektionen und offene Wunden behandelt.

Professionelle Fußpflege und Kosten

Ja nach Wunsch kann eine Pediküre zwischen 15 und 50 Euro kosten. So kostet eine Grundpediküre mit Fußbad, Zehennägel schneiden, Hornhaut entfernen sowie eine kurze Massage ca. 15 Euro. Soll es jedoch exklusiver ausfallen und das Lackieren der Nägel oder eine 15 minütige Wellnessmassage oder aber eine Naturnagelverstärkung mit Gel beinhalten, kann es auch zwischen 30 und 50 Euro kosten.

Fußpflegemittel

Die Palette von angebotenen Fußpflegemitteln wird immer breiter. Mittlerweile werden Fußbadzusätze, Fußcremes, Fußdeos, Fußgele, Fußsprays, Fußpeelings und Fußpuder angeboten.

Fußpflege für zu Hause

Füße sollten regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehören ein Fußbad mit einem pflegenden Öl und ein anschließendes Peeling, um alte Hautschüppchen und Schmutz zu entfernen. Das regelmäßige Schneiden der Zehennägel ist essentiell. Hornhaut kann mit dafür vorgesehenen Produkten entfernt werden. Anschließend sollten die Füße mit einem Pflegeprodukt eingecremt werden. Je nach Wunsch kann ein Nagellack aufgetragen werden, um die Fußnägel in den neuesten Trendfarben erstrahlen zu lassen.

Schweißfüße

Ursachen von Schweißfüßen

Viele Menschen leiden dauerhaft unter Schweißfüßen, was bei einem Besuch bei Freunden oder Verwandten sehr unangenehm sein kann.

Gründe für die übermäßige Transpiration können die mangelnde Pflege oder das Tragen von falschem Schuhwerk sein. Auch der Stoff der Socken kann Schweißfüße verursachen.

Zudem können psychische Faktoren wie Angst, Aufregung, Stress oder Freude Schweißfüße begünstigen. In einigen Fällen kann sogar die Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie Kortisonpräparate die Transpiration fördern.

Mit der richtigen Pflege kann das Problem einschränkt und Unannehmlichkeiten vermieden werden.

Die richtige Pflege bei Schweißfüßen

Regelmäßige Fußbäder, auch Wechselbäder, mit Zugabe von schweißhemmenden Pflegeprodukten aus der Apotheke bewirken viel. Als Alternative bietet sich die Zugabe von Meersalz an.

Es sollte darauf geachtet werden, dass das Schuhwerk aus natürlichen Stoffen wie echtem Leder oder Wildleder besteht, die atmungsaktiv sind. Vermieden werden sollten synthetische Stoffe.

Gleiches gilt bei der Wahl der Socken. Diese sollten ausschließlich aus Baumwolle statt aus Acryl oder Polyester gefertigt sein. Bei geschlossenen Schuhen werden generell Socken empfohlen.

Auch ein Fußpuder nach dem Fußbad ist nützlich. Es saugt den Schweiß einige Zeit auf und verhindert so die Geruchsbildung. Statt Fußpuder kann auch Fußdeo benutzt werden.

Durch Barfuss-Laufen kann sich die Schweißdrüsenproduktion regulieren. Regelmäßiger Schuhwechsel und das Lüften der getragenen Schuhe, ist eine weitere Methode gegen Schweißfüße.

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