Stress abbauen

  • Autor: 
  • Qualitätssicherung: Dr. N. Schmidt
  • Überarbeitet: 29.07.2013
  • Artikel: 10.09.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt
Geschäftsmann beim Yoga auf der Wiese

©iStockphoto.com/PeskyMonkey

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Stress kann die Ursache vieler Krankheiten oder krankheitsähnlicher Zustände sein.

Um Stress und einem Burnout vorzubeugen, sollte man sich einen Tagesplan machen, der zu bewältigen ist. Es sollten nur realistische Ziele gesetzt werden. Wenn diese nicht erreicht wurden, sollte man sich nicht unter Druck zu setzten und verständnisvoll mit sich sein. Man sollt sich Klarheit über sein Leben verschaffen und sich von Dingen oder Personen trennen, die nicht gut tun.

Desweiteren sollte man versuchen, seine Gefühle zu kontrollieren. Wellness und Entspannung, zum Beispiel durch eine Massage oder einen angenehmen Abend mit Freunden, sind eine Auszeit vom Alltag und tragen zur Erholung bei.

Alkohol und Nikotin sind schlechte Mittel gegen Stress und entspannen nur kurzfristig. Dabei lernt man nicht, mit der belastenden Situation umzugehen und sich selbständig zu entspannen. Zudem können sie zur Abhängigkeit führen.

Stress abbauen durch Sport

Zahlreiche Untersuchungen von Sportwissenschaftlern ergaben, dass sportliche Betätigung alltäglichen Stresszuständen entgegenwirkt. Sie mildert Angst, Depression und Aggressivität. Positiv wirken sich insbesondere Ausdauersportarten wie Aerobic, Joggen oder Walken, Radfahren, Schwimmen und Skilanglauf aus.

Mit sanften Bewegungen Stress abbauen

Bewusste Entspannung setzt einen biochemisch messbaren Prozess in Gang, der nahezu entgegengesetzt zur Stress-Reaktion erfolgt. Herzschlag und Atmung werden langsamer, der Blutdruck sinkt. Als sanfte Bewegungstechniken sind progressive Muskelentspannung, Stretching, Tai Chi Chuan und Yoga zu empfehlen.

Mentale Entspannung

Die mentale Entspannung lässt sich wissenschaftlich nachweisen: Die Aktivitäten des Gehirns können im EEG gemessen werden. Im normalen Wachzustand weist das Gehirn so genannte Betawellen auf. Wenn man also seiner täglichen Arbeit nachgeht oder konzentriert an einem Problem arbeitet, befindet man sich im Betazustand.

Ein mentaler Entspannungszustand zeichnet sich dagegen durch Alphawellen aus. Diesen Alphazustand kann man durch mentale Entspannungstechniken (autogenes Training, Meditation) erreichen.

Gesunde Ernährung

Weniger gesättigte Fette, mehr ballaststoffhaltige Kost, weniger kalorienhaltige Lebensmittel (siehe Kalorien), mehr stärkehaltige Nahrungsmittel und weniger Cholesterin begünstigen eine gesunde Ernährung. Koffein, Nikotin und konzentrierter Zucker erhöhen das Stress-Niveau. Die Ess-, Trink- und Rauchgewohnheiten spielen daher eine große Rolle beim Stressabbau.

Bei Zeitmangel neigen viele zur schnellen und nicht immer gesunden Ernährung. Die für das Leistungsvermögen so wichtigen Zwischenmahlzeiten werden aus „Zeitgründen“ übersprungen.

Gerade bei großer Belastung verlangt der Körper jedoch regelmäßig nach Obst und Gemüse, um seinen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. Eine Oase der Ruhe kann ein Candlelight-Dinner mit frischem Salat und Spaghetti mit einer fettarmen Tomatensoße sein.

Abschalten und die Seele baumeln lassen

Neben den klassischen Entspannungstechniken gibt es auch einfache Entspannungsverfahren, die jeder persönlich für sich entwickeln kann. Dazu können Massagen, Saunagänge, ein Sonnenbad oder Musikhören gehören. Auch ein Vollbad mit einer Tasse Entspannungstee kann Stress abbauen. Ausreichend Schlaf ist essentiell.

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